Sevilla

Urlaub in Sevilla

Reisen Sie in die Stadt der Türme

Die Legende sagt, dass Herakles diese Stadt gegründet haben soll – Sevilla, die Hauptstadt der spanischen Region Andalusien und der Provinz Sevilla.
Die Stadt schmiegt sich zu beiden Seiten an den Fluss Guadalquivir und liegt deshalb in einer sehr fruchtbaren Ebene.

Das Klima hier ist bestimmt durch mediterrane und ozeanische Einflüsse. Sevilla ist mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von über 18°C eine der heißesten Städte in Europa.
Die Winter hier sind sehr mild, so gibt es z.B. im Januar – dem kältesten Monat des Jahres – eine Durchschnittstemperatur von 15°C. Im Sommer kann es gern schon mal die 40°C Marke übersteigen.

Die Temperaturen und der Fluss sorgen für eine subtropische bis tropische Flora. Gummibäume, Magnolien, Oliven- und Bitterorangenbäume sind absolut keine Seltenheit. Und dann das vorwiegend blaue und rote Blütenmeer von Oleander, Bougainvilleen und Glycinen – ein Traum für die Sinne.

Sevilla ist die Stadt der Türme.
Warum es diesen Beinamen gibt sehen Sie, wenn Sie von oben einen Blick über die Stadt schweifen lassen.

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Wenn auch von der alten Ringmauer mit ihren ehemals 66 Türmen nur noch einige übrig sind, so sind es doch unglaublich viele Türme von zahlreichen Kirchen, wie der Iglesia del Salvador, Hospicio de los Venerables, Hospital de Nuestra Señora de la Paz, Iglesia de Santa Ana, Hospital de las Cinco Llagas,  Basílica de la Macarena, Iglesia de San Esteban oder Capilla de San Joséum nur einige wenige zu nennen, die das Stadtbild bestimmen.

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Ein sehr eigenwilliges Turmbauwerk steht z.B. an der Plaza de España im Maria Luisa Park, die Torre Norte.
Das sind zwei Türme, die sehr an Kirchentürme erinnern ohne mit einer Kirche etwas zu tun zu haben. Auf Kachelornamenten, den Azulejos, werden die 48 spanischen Provinzen dargestellt.
Am Abend ist das gesamte Bauwerk beleuchtet und bietet einen sehr romantischen Anblick.

Eines der Wahrzeichen von Sevilla ist die Giralda, das Minarett einer antiken Moschee aus dem 12. Jahrhundert.
Teilweise durch ein Erdbeben zerstört bekam das Minarett im 16. Jahrhundert sein heutiges Aussehen. Oben auf der Kuppel steht eine Statue, die den Frieden symbolisieren soll und gleichzeitig als Wetterfahne – Giralda – dient.

Ein weiteres Wahrzeichen ist der Torre de Oro, ein maurischer Turm gegenüber der Stierkampfarena am Plaza de Toros de la Real Maestranza.

Keine historischen aber dennoch sehr beeindruckende Türme gibt es in einem Solar Park.
Das schon erwähnte Klima in Sevilla ist natürlich der ideale Ort um die Sonnenenergie zu nutzen. Dafür wurde und wird immer noch der Solucar Solar Park errichtet und soll spätestens ab 2013 ganz Sevilla mit sauberem Strom versorgen.
Und hier in diesem Solar Park gibt es seit 2006 den Solarturm PS10. Ganze 115 hoch und mit 624 Spiegeln, jeder einzelne so groß wie ein Tennisplatz, versehen.
Im Jahr 2009 kam dann der PS20 mit 1.200 Spiegeln dazu.

Nachfolgend wollen wir Ihnen noch ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten von Sevilla vorstellen.
Da ist das historische Zentrum Sevillas im Stadtteil Barrio Santa Cruz, früher das Viertel der Mauren und Juden. Die engen Gassen zwischen den den historischen Gebäuden und den blühenden Innenhöfen sind der ideale Ort für einen Spaziergang im Schatten.

In diesem Stadtteil steht auch die Kathedrale mit dem schon erwähnten Turm Giralda, der Königspalast Alcazar, das Archivo de Indias aus dem 16. Jahrhundert – hier liegen die Dokumente zur Entdeckung Amerikas, das Erzbischöfliche Palais, die Kirchen Hospicio de los Venerables und Iglesia de Santa Maria la Blanca, der Garten Jardines de Murillo, den Torre de la Plata und das Hospital de la Caridad.

Die Infantin Maria Luisa schenkte 1893 die Hälfte der Parkanlagen ihres Palastes von San Telmo der Stadt Sevilla.
Heute ist es der immer wieder erweiterte Parque de Maria Luisa, in dem auch 1929 die Ibero-Amerikanische Ausstellung stattfand. Im Zuge dieser Ausstellung wurde der Park unter anderem durch das Archäologische Museum bereichert.

Von der Plaza de España in Richtung des Guadalquivir spazierend gelangen Sie zu einem recht seltsamen Miniatur-Schloss, der Nähstube der Königin Costurero de la Reina. Diese Miniatur liegt am Ende der Schlossparkanlagen des Palastes von San Telmo.

In der Real Fábrica de Tabacos, einer alten Tabakfabrik, soll Carmen – die Opernfigur – gearbeitet haben. Heute ist dort die Universität zu Hause.

In Sevilla gibt es einige hochherrschaftliche Häuser und Paläste.
Unter anderem das Casa Pilatos. Der Legende nach soll der Marquis von Tarifa hier im 15. Jahrhundert eine Kopie des Palastes des Pontius Pilatus in Auftrag gegeben haben.
Taxifahrer erzählen auch schon mal, Pontius Pilatus hätte hier seinen Ferienwohnsitz gehabt – deshalb der Name. Aber das ist wohl nur eine Mär.

Übrigens hat es Sevilla der EXPO'92 zu verdanken, dass der alte Fluss Guadalquivir wirklich wieder durch die Stadt fließt und nicht nur ein Kanal. Im Zuge der EXPO wurde er renaturiert und es kamen einige sehr schöne neue Brücken dazu.

Fazit: Das alte wie das neue Sevilla ist immer wieder eine Reise wert.
Und als passende Urlaubsadresse gibt es ein sehr schönes Angebot an Hotels in unterschiedlichen Kategorien und viele schöne Ferienwohnungen und Ferienhäuser.
Schauen Sie einfach selber und Sie finden mit Sicherheit das passende Domizil.

 
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