Urlaub in Spanien
Spanien und seine Menschen
La Palma
Urlaub auf der kanarischen Insel La Palma in Spanien
La Palma ist eine der kanarischen Inseln, die noch nicht so sehr vom Tourismus verändert wurden. Die kleine Insel ist aber sehr beliebt bei deutschen Auswanderern. Hier gibt es keine Aussteiger wie die in Gomera, eher die ökologisch orientierte ältere Generation. Man erreicht die Insel am besten per Direktflug zu einem wirklich bescheidenen Flughafen in der Nähe der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma.
Die Insel ist gekennzeichnet durch einen riesigen Kraterkessel in der Mitte: die Caldera de Taburiente, ein Gebiet eines ehemaligen Vulkans, das auch heute noch den größten Senkkrater der Welt darstellt.
Rings herum finden sich sehr hohe Berge: Der höchste ist der Roque de los Muchachos mit über 2.400 Metern über dem Meeresspiegel. Das Gebiet der Caldera ist bei Wanderern äußerst beliebt, schließlich kann man hier auf interessanten Wegen mit beständigem Blick in den Kessel bemerkenswerte Höhenmeter pro Tag realisieren. Wer mal einen Blick ins Weltall wagen will, der kann beim Roque de Los Muchachos ein interessantes Observatorium besuchen.
Die Touristen kommen oft wegen der Berge, aber auch das Meer hat einiges zu bieten. Es gibt ein paar bemerkenswerte schwarze Sandstände, die mehr als 300 Tage im Jahre Sonne bieten, das ist auch für die Kanaren außergewöhnlich.
Die beste Alternative für jeden Tag, mal in die Berge mal ans Meer, hat man vom Ort Los Llanos de Aridane, auf der Südseite der Insel gelegen oder direkt am Meer in Puerto de Tazacorte.
Wenn man schon mal auf La Palma ist, dann sollte man auch die Vulkane ganz im Süden besuchen. Im Gegensatz zur immergrünen Caldera kann man hier in wirklich noch in schwarzen Mondlandschaften wandern.
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