Urlaub in Spanien
Geshichte von Spanien
Die Geschichte von Spanien
Eroberungen und Inquisition
Spanien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsziele. Oder man denkt an Tomaten und Paprika, Auberginen und anderes Gemüse von der sonnigen Halbinsel. Doch Spanien hat eine Menge mehr zu bieten. Unter anderem eine bedeutende Geschichte.Schon die Phönizier und Römer wussten das Land zwischen dem Meer und den Pyrenäen zu schätzen. Im 8. Jahrhundert kamen die Mauren aus Nordafrika hinüber und hinterließen einen prägenden Eindruck, der sich bis heute in Andalusien zeigt. Die Alhambra in Granada und die Mezquita in Cordoba sind nur zwei Zeugen dieser Zeit der Hochkultur in Europa.
Im 15. Jahrhundert gewannen die christlichen Herrscher die Oberhand. Und es begann die Zeit der Entdeckung: Kolumbus und seine Nachfolger eroberten Amerika und brachten unermessliche Reichtümer in die Heimat zurück.
Die Kirche gewann immer mehr Einfluss auf das Leben, bis hin zu der düsteren Zeit der Inquisition, die die kulturelle Entwicklung im Land lähmte. Ein weiteres dunkles Geschichtskapitel bildet der spanische Bürgerkrieg Anfang des 20. Jahrhundert, der von General Franco gewonnen wurde und das Land in die Diktatur führte.
Auch die jüngste Vergangenheit brachte große Veränderungen mit sich. Bis in die fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts lebte ein Großteil der Spanier von der Landwirtschaft.
Der Diktator Franco starb 1975. Seitdem ist Spanien eine konstitutionelle Monarchie unter König Juan Carlos I.
Spanien ist ein Land der Gegensätze geblieben. Die einzelnen Regionen sind bemüht, ihre kulturelle Eigenständigkeit zu bewahren. Als spanische Hauptstadt muss sich Madrid gegen Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, immer wieder neu behaupten, soweit es Wirtschaft, Sport und Kultur betrifft.